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Katalogeintrag

Technische Infos

Medium: VHS

Spielfilm

BRD, 1981

Freigabe: FSK ab 12 Jahren

Filmlänge: 120 Minuten

Keywords: Geschichte, Nationalsozialismus, Jugend

Filmkatalog

Leihanfrage

Leihbedingungen

Blut & Ehre - Jugend unter Hitler Teil II

Produktion

SWF

Produzent

Werner O. Flisst, Jörn Schröder

Regie

Bernd Fischerauer

Drehbuch

Helmut Kissel, Robert Müller

Kamera

Hannes Hollmann, Fritz Stachowski

Schnitt

Bernd Lorbiecki

Musik

Ernst Brandner

Darsteller

Bernd Fischerauer, Rolf Becker, Jeffrey Frank, Steffen Rübling, Marlies Engel, Gila von Weitershausen, Karlheinz Lemken, Leslie Malton, Siegfried Kernen, Ulrich von Dobschütz, Franz Rudnick, Sven Eric Bechtolf, Kyra Mladeck

"Sie schmetterten 'Denn die Fahne ist mehr als der Tod', sie schworen dem Führer ewige Gefolgschaft, sie standen stramm für das neue Nazi-Deutschland, und auf ihren Fahrtenmessern stand die Parole 'Blut und Ehre'. Die Jugend unter Hitler ließ sich von der organisierten Kameradschaft und der Lagerfeuer-Romantik fesseln und von der staatlich organisierten Ideologie gefangennehmen.
Wie dieser Verführungsprozeß funktionierte und welche Konflikte er bei den Familien Keller und Mönkemann auslöste, zeigt dieser Film in aller Deutlichkeit."
Quelle: Videoumschlag

"(1938 - 1939) Hartmut, jetzt 15 Jahre alt, beteiligt sich an der Stimmungsmache gegen jüdische Bürger. Die Eltern des begeisterten Hitler-Jungen sind entsetzt, weil ihr Sohn die Nazi-Ideologien mit allen Konsequenzen vertritt. Rücksichtslos begegnet er Außenseitern seiner HJ-Gruppe und zwingt sie sogar mit Polizeigewalt, an den Treffen teilzunehmen. Doch auch für Hartmut gibt es Fallstricke in der Hitler Jugend. Als er sich an ein Mädchen heranmacht - ein schwerer Verstoß gegen den Ehrenkodex der HJ - kommt er in arge Schwierigkeiten.
Als Hartmut 16 Jahre alt ist, begeistert ihn der Gedanke, für das deutsche Volk Lebensraum im Osten zu erobern, doch für das echte Soldatentum ist er noch zu jung. Mit Hella erlebt er seine erste große Liebe, während in der Familie seines Freundes Hans das Schicksal einschlägt. Bei einer Ahnenüberprüfung stellt sich heraus, daß die Mutter von Hans jüdischer Abstammung ist. Sein Vater trennt sich auf der Stelle von seiner Frau. Weil die Eltern von Hartmut trotz aller Gefahren zu einer jüdischen Nachbarsfamilie halten, sagt sich Hartmut von seinen Eltern los."
Quelle: Blut und Ehre. - In: Film-Atlas / Hrsg. Atlas Film + AV. - Duisburg: Atlas Film + AV, 1995

Kritik:
" [...] Ein zeitgeschichtlicher Fernsehfilm, der sich sorgfältig und anschaulich um ein Abbild damaliger Methoden und Auswirkungen der nationalsozialistischen Jugenderziehung bemüht." (Lexikon des internationalen Films)

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