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Katalogeintrag

Technische Infos

Medium: VHS

Spielfim

DDR, 1960

Freigabe: FSK o.A.

Filmlänge: 74 Minuten

Keywords: Literaturverfilmung, Märchen, Kinderfilm

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Bild zum Film: Rumpelstilzchen

Rumpelstilzchen

(Zaubermännchen)

Produktion

DEFA

Produzent

Werner Dau

Regie

Erwin Anders, Christoph Engel

Drehbuch

Margot Beichler, Gudrun Rammler, Christoph Engel, nach dem Märchen "Rumpelsilzchen" der Brüder Grimm, in der Bühnenbearbeitung von Günter Kaltofen und nach der Inszenierung des Hans-Otto-Theaters Potsdam

Kamera

Erwin Anders

Schnitt

Anneliese Hinze-Sokolow

Musik

Wolfgang Pietsch

Darsteller

Karin Lesch, Siegfried Seibt, Karl-Heinz Rothin, Reinhard Michalke, Peter Dommisch, Nikolaus Paryla, Bodo Mette, Hans Flössel, Hans-Hartmut Krüger, Franz Bonnet, Werner Pfeifer

"[...] INHALT: Die Prahlsucht des Müllers Kunz bringt dessen Tochter Marie als Gefangene ins Schloß. Kunz hatte behauptet, sie könne Stroh zu Gold spinnen, und so soll sie nun die leeren Kassen des Königs füllen. Der verzweifelten Marie erscheint plötzlich ein Männchen und spinnt das ganze Stroh zu Gold. Diese Hilfe aber hat ihren Preis: Das Männchen verlangt das erste Kind der Marie. Nach einem Jahr, Marie ist inzwischen die Frau des jungen Königs, kommt ihr Kind zur Welt. Das Männchen will nun seine Belohnung. Die erschrockene Marie fleht das Männchen an, ihr das Kind zu lassen. Dieses zeigt Großmut und ist unter der Bedingung, daß Marie seinen Namen errät, zum Verzicht bereit. Mit Hilfe des Müllerburschen Hans kommt es zum glücklichen Ende.
ZUM FILM: Der Schauspieler Christoph Engel inszenierte den Film unter Beteiligung des Kameramannes Erwin Anders auf Grundlage seiner Inszenierung am Hans-Otto Theater Potsdam. Zuvor war Rumpelstilzchen von der DEFA bereits als Silhouettenfilm auf die Leinwand gebracht worden.
ECHO: Jedoch, und das scheint mir ein Verdienst der Kamera und der Mitregie von Erwin Anders zu sein, gelang es im Zaubermännchen, den starren Szenenablauf optisch wirksam umzusetzen. Vor allem Großaufnahmen und gut durchdachte Schnitte halfen dabei. (Cz., BZ am Abend, 12.8. 1960)
NEBENBEI: Nikolaus Paryla, Sohn des Schauspielers und Regisseurs Karl Paryla; trat in seiner einzigen großen DEFA-Rolle auf. Er zählt heute zu den bedeutenden Charakterkomikern Österreichs."
Quelle: Das Zauber- Männchen. - In: Habel, F.-B.: Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme : Die vollständige Dokumentation aller DEFA-Spielfilme von 1946 bis 1993 / F.-B. Habel. Mit Inhaltsang. von Renate Biehl. - Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2000. - S. 511 - 512

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