Bild & Icon: Filmkommunikation - Anspruchsvolles Kino in Thüringen

Katalogeintrag

Technische Infos

Medium: VHS

Dokumentarfilm s/w

BRD, 1980

Freigabe: FSK ab 6 Jahren

Filmlänge: 90 Minuten

Keywords: Judenverfolgung, Judenvernichtung, Rassismus, Nationalsozialismus, Zivilcourage

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Leihanfrage

Leihbedingungen

Bild zum Film: Der gelbe Stern - Die Judenverfolgung 1933-1945

Der gelbe Stern - Die Judenverfolgung 1933-1945

Produktion

Chronos-Film

Regie

Dieter Hildebrandt

Drehbuch

Dieter Hildebrandt

Beratung

Gerhard Schöenberner

Kamera

Nicolas Joray

Musik

Helga Kruska

Musik

Wolfgang de Gelmini

Sprecher

Friedhelm Ptok, Heidemarie Theobald, Heinz Rabe

"Dieser Film unternimmt es, mit teilweise bislang unveröffentlichtem Archivmaterial ein authentisches Bild jener Vorgänge zu zeichnen, deren letzte Station die Vernichtungslager waren. Warum konnte sich die antisemitische Obsession Hitlers so rasch mit den Vorurteilen vieler Millionen Deutscher zu einem derartigen Verfolgungswahn verbinden? Der Film fragt vor allem auch nach den Anfängen, in denen sich nicht gewehrt wurde; die Ächtung begann ja nicht mit dem Progrom 1938, nicht mit Buchenwald und Dachau oder den fernen Ghettos - sie begann in Dörfern und Städten, an Universitäten und Ministerien, in Sportvereinen und Amtstuben, im Freundeskreis und in den Schulen, auf dem täglichen Weg zur Arbeit und auf den Treppen unserer Häuser.
Dieser Film berichtet von den couragierten Versuchen der deutschen Juden, sich gegen den nationalsozialistischen Terror zusammenzuscharen und zu einem neuen religiösen Selbstbewußtsein zu finden. Er zeigt die Zerstörungswut der Nazis in der Kristallnacht des November 1938, und er dokumentiert die Fluchtwege, Rettungsversuche und Überlebenskünste in den Wochen und Monaten danach. Eine lange Sequenz führt vom scheinbaren Frieden im Warschauer Ghetto des Jahres 1940 bis zum Aufstand im April/Mai 1943." Quelle: Videoumschlag

Auszeichnung:
1981 Oskar Nominierung

Kritik:
"[...] Die Authentizität der Bilder in Verbindung mit dem zeitgeschichtlichen Hintergrund und Umfeld sowie seine intelligente und eindrucksvolle Präsentation geben dem Film einen hohen Informationswert, der mehr als nur Betroffenheit auslöst." (Lexikon des internationalen Films)

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